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Unser Appell:

Kampagnenmotiv

Sehr geehrte Frau Aigner, sehr geehrter Herr Niebel,

weltweit hungern eine Milliarde Menschen. Zwei Drittel von ihnen leben auf dem Land – dort wo Lebensmittel produziert werden. Zu den vielfältigen Ursachen der Ernährungskrise gehört die Vernachlässigung von ländlicher Entwicklung auf Basis ökologischer kleinbäuerlicher Landwirtschaft. Bisherige Anstrengungen und Lösungsansätze werden zunichte gemacht, u.a. durch Agrarexportsubventionen, die lokale Märkte in Entwicklungsländern zerstören und Kleinbauern zum Aufgeben zwingen.

Wir fordern Sie daher im Interesse wirklich zukunftsfähiger Welternährung auf, sich auf nationaler und internationaler Ebene dafür einzusetzen, dass

1.) politische Weichenstellungen daran ausgerichtet werden, inwiefern sie kleinbäuerliche und ökologische Landwirtschaft fördern,

2.) Agrarexportsubventionen sofort und endgültig abgeschafft werden und die Förderung der Überschussproduktion beendet wird.

Appell ÖKO+FAIR

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